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  Kompatibilität von analog und digital Objektiven
Kompatibilität von analog und digital Objektiven
  Ich besitze eine analoge Canon EOS 500 N. Die ist, seit ich eine Digicam habe "eingestaubt" und wird schon länger nicht mehr benutzt.
Nun möchte ich mich wieder etwas ernsthafter mit der Fotografie befassen und liebäugle mit einer digitalen Spiegelreflexkamera.

Kann ich für eine digitale Spiegelregflexkamera das bisherige Objektiv der Analog-Canon benutzen?
Es ist ein orig. Canon-Objektiv, EF 28-80mm 1:3.5 - 5.6 II
Falls das möglich wäre würde es ja ausreichen, dass ich mir lediglich ein digitales Gehäuse zulege, ggf. dann noch ein weiteres Objektiv mit gröüeren Brennweiten.

Dann wäre ich natürlich an Canon gebunden, aber ich denke die haben doch auch recht vernünftige Die Spiegelreflexkameras. Es muss nicht das teuerste Modell sein, aber man sollte eben gute Bilder mit machen können (auch im Sportbereich, Handball), gerne mit mehreren Bildern pro sec.
 
  An die Photo-Experten: Wie würdet Ihr entscheiden?
Hallo erst mal vielen Dank für eure guten Tips! Ich hoffe, ich langweile nicht mit dem Thema oder gehe euch mit meiner Unentschlossenheit auf den Geist... ich brauche aber noch mal einen Expertenrat:

Nach langem hin und her war für mich schon die Vernunftlösung klar: Die Sony DSC 10, da passen die alten Akkus, die alten Chips, der Preis ist halbwegs OK, auüerdem ein guter Kompromiü zwischen kompakter Gröüe und guter Bildqualität.

Langsam keimen in mir aber wieder vom Herzen her andere öberlegungen (Auch Lust auf was neues) und da es dieses Jahr noch Weihnachtsgeld gibt und ich mittlerweile - vor allem dank digitaler Technik - groüen Spaü am Photografieren habe und am liebsten überall knipse, überlege ich mir folgendes:

Eine kleine Pentax Optio S 4 für überall und immer (vor allem auf dem Rad)

und

eine Canon G 5 für besondere Anlässe, Urlaub, und wirklich gute Photos.

Nachdem ich den Gedanken "keimen" gelasst habe, hat er mir immer besser gefallen. Bis erste Zweifel aufkamen: Ist der Unterschied zwischen der Canon und der Pentax groü genung, daü sich diese doppelte Anschaffung auch lohnt? Oder dann doch als "Groüe Kamera" doch gleich eine Spiegelreflexkamera? Mit diesen Gedanken bin ich bei der EOS 300 D gelandet, und nachdem ich mich von dem Preisschock erholt habe (Was heiüt hier Volkskamera und Schnäppchen???) , habe ich mich dann doch mit dem Thema weiter beschäftigt. Und bin nun unentschlossener denn je, denn aus den Testberichten unter Digitalkamera.de habe ich den Eindruck gewonnen, daü die EOS 300 D für 1100 Euro eine Billigkamera ist, die nicht mehr kann, als ne gute Kompaktkamera!?!? :confused: Ich befürchte, daü mir ein Verkäufer ohnehin nur zu der teuersten Kamera rät, deshalb wollte ich euch nochmal um eure Meinung fragen:

Lohnt sich Pentax Optio S 4 und G5 oder besser dann gleich die EOS 300 D ?

Nochmal vielen Dank für eure Tips!

P.S. Ein gutes hat das ganze: Ich kann mir jetzt erst vorstellen, wie es einem Neuling geht, der sich ein neues Rad kaufen will, und keine Ahnung hat, bzw. gesagt kriegt: " Das Rad für 1.100 € ist ein absolutes Schnäppchen, da muüt Du zwar einige Abstriche machen, aber für den Anfang ganz gut..." ;)
  *istDs/DL - Preis-Leistungsverhaeltnis?
*istDs/DL - Preis-Leistungsverhaeltnis?
  Hallo erstmal!
Das ist wieder einer der Einsteigerthreads, die sich in letzter Zeit haeufen. Vielleicht mag mir trotzdem jemand weiterhelfen.

Ich hab absolut keine Erfahrungen mit Spiegelreflexkameras aller Arten. Das einzige was ich weiss ist, das ich Lust habe _richtig_ zu fotographieren und dazu ein Vehikel benötige, was über kompakte Digicams hinausgeht, wo man halt mehr Freiraum hat und mehr Gestaltungsmöglichkeiten...

Die erste Kamera die wohl jedem in den Sinn kommt ist die EOS (350D) von Canon. Eigentlich hatte ich mich darauf schon voll versteift und als nonplus ultra angesehen. Allerdings gefaellt mir da Pentax flair immer mehr. Aber mir gehts ja hauptsaechlich um eine gute Kamera...und leider auch: Um den Preis. Mir stellt sich die Frage nach dem Preis Leistungsverhaeltnis....ich hab mal zusammengerchnet....

Eos 350D

Kit: 650?
+40? für 1GB Speicher
+30? für Akku Ladegeraet
=720?

*istDS

Kit:

600?
+60? für 1GB Speicher
+15? für Satz Akkus (Ladegeraet vorhanden)

=675?ł

Die Preisersparniss betraegt also erstmal nur 50?...bei der DL waeren es 100?, aber ich weiss nicht ob die DL auch noch ok waere.

Aber langsam hab ich das Gefühl, das teuerste sind sowieso die Objektive. Und da man alte Pentax Teile verwenden kann, könnte man ja auch u.U mal was günstiges bei ebay finden, oder? Für neue Objektive haette ich sowieso kaum Geld, es muss so billig sein wie es nur irgendwie geht. Die geringe Objektivauswahl bei Pentax stört mich auch nicht, weil ich mir die sowieso nicht kaufen kann aus Geldmangel.

Canon und Pentax liegen nicht wirklich weit auseinander. Und für ein besseres Handling auf Bildqualitaet und Megapixel Anzahl zu verzichten , finde ich tendenziell blöd ( Ich weiss, Mpx sind nicht alles, aber für Ausschnittvergröüerungen schon, wenn man nicht die passenden Objektive kaufen kann)

Warum wohn ich nicht in den USA, wo es die DS für 450? gibt. Dann waere die Sache klar. Ist mir auch unergründlich, warum sie hier soviel teurer ist, und vom Preis fast an die 350D ranreicht.

Aber gibts durch die billigen gebrauchtobjektive immernoch ne Preisersparniss? Was ja auch ganz gut ist, dass das Kitobjektiv bei der istDS besser sein soll als bei der Canon...das kaeme einem Einsteiger wie mir ja sehr zupass, und auch die angeblich bessere Bedienung ist natürlich im GRUNDE auch nichts schlechtes ....:ugly:
  Warum überhaupt eine Pentax Kamera
Warum Pentax?
  Hallo ans Forum,

Meine erste Spiegelreflex ist eine Canon eos 300, die gleiche hatte zufällig auch ein nettes Mädchen das ich damals kennen lernte und später heirate. Logisch, dass wir dann auch unsere Objektive zusammen genutzt haben. Allerdings hatten wir nie die teuersten und besten Objektive. Und nachdem mir vor ein paar Jahren auf Sizilien der Rucksack abgestürzt ist, wurde unser Objektivpark nochmals verkleinert. Dann war die Digitale Welle nicht mehr zu stoppen, was aber nicht weiter schlimm war. So bin ich dann recht günstig die SW-Film Entwicklung eingestiegen.

Ins digitale Zeitalter sind wir zuerst mit einer Kompakten eingestiegen und später noch eine Bridge. Aber so manches mal vermissten wir einfach die Möglichkeiten die eine Spiegelreflex bietet. (Objektivwechsel, Blende und Zeit).
Letztendlich hätte für uns nichts gegen Canon gesprochen aber wir hatten nur noch ein Sigma Tele und eine Festbrennweite von Canon die beide zusammen Neu 250 Euro kosten. Also waren wir im Prinzip Offen für alles.

An der Pentax gefiel mir auch der gute Service wie er in der DFN immer gelobt wurde und der gute Ton wie er da mal herrschte.

Im Laden haben wir dann viele Kameras begrabbelt und ich hätte mir sicherlich eine Eos 40d gekauft. Aber die war meiner Frau einfach zu groü. Aber die K20d oder K200d lagen uns beiden Super in der Hand. Das Menü und die Einstellungen fand ich stimmig. Den Autofokus und die Serienbildgeschwindigkeit empfand ich nicht als so langsam wie immer behauptet wird und die Palette an erhältlichen Objektiven überzeugten mich auch.

Jetzt hoffe ich bald der Bidlbearbeitung klar zu kommen, denn damit hab ich mich noch nie so richtig auseinandergesetzt. Von daher wird jetzt so mancher sagen, für "Pics out of the Cam" ist die K20d nicht geeignet und da wäre eine andere Kamera vielleicht besser gewesen.

Was mir schon aufgefallen ist oder besser meiner Frau. Sie hat ein paar Serienbilder von unserem Kater im Garten gemacht und die Bilder sind bei gleicher Blende, Zeit und Iso unterschiedlich belichtet? Aber das wird sich hoffentlich noch in den Griff zu bekommen sein. Ansonsten ist die K20d von der Bedienung und vom Anfassgefühl her eine schöne Kamera

Gruü Michael
 
  Digitale Spiegelreflexkamera
Bolle, da hast du ein schwieriges Thema angesprochen.
Ich will mal versuchen , da ein bischen Ordnung rein zu bringen:

1. Zielrichtung
Worum geht es dir? Du willst zu deinen herrlichen Berichten auch schöne Fotos anbieten, ein verständlicher Wunsch. Du wirst also vorwiegend sogenannte Portraitfotos machen und die ein oder andere Landschaftsaufnahme.

2. Wohin mit der Ausrüstung?
Da geht es los. Eine Digicam verstaust du unauffällig in deiner Jackentasche. Eine Bridekamera (fest eingebautes Objektiv mit einem sehr großen Brennweitenbereich) benötigt eine eigene, kleine Tasche. Eine Spiegelreflexkamera erfordert ganz schnell mit dem wachsenden Zubehör einen Rucksack.

3. Nachbearbeitung
Digitalfotos werden vorwiegend im JPG-Format aufgenomment. Das kann jede Digitalkamera, egal ob sie 80,- oder 8.000,- € kostet. Dabei macht die Kamera zunächst ein Bild im RAW-Format. Ein eingebauter Chip in der Kamera entwickelt dann das RAW-Format und gibt das Bild im JPG-Format aus. Fotografen, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, lassen sich nun das ursprüngliche RAW-Format von der Kamera ausgeben und übernehmen anschließend die Bildentwicklung am heimischen PC selbst (ich verwende dazu z.B. einen japanischen Highend-RAW-Konverter namens Silkypix). Man kann sich auch als Laie leicht vorstellen, dass ein ausgewachsener PC im Zusammenspiel mit einem guten RAW-Konverter viel mehr aus den RAW-Dateien herausholt, als jeder bereits in die Kamera integrierte Chip. Nur: Das bedeutet viel Einarbeitungszeit, Zeit für die Entwicklung, Kosten für einen guten Konverter (Silkypix liegt z.B. um die 100,- €). Im Grund ist dies bereits ein zweites Hobby, nichts, was man mal eben so nebenbei macht.

Zubehör
Hier werden die Unterschiede gigantisch. Für die Kompaktkamera leistet man sich eventuell einen zweiten Akku, vielleicht noch eine kleine, wasserdichte Box und gut ist. Die Bridge-Kamera bietet da schon etwas mehr: Zwar ist das Objektiv fest eingebaut, aber es gibt Tele- und Makrokonverter, Filter und einiges mehr zum Nachrüsten. Insgesamt ist der Umfang des Zubehörs aber noch überschaubar. Das ist er bei der digitalen Spiegelreflexkamera fast nicht mehr. Allein das Angebot an Objektiven ist schier gigantisch und die Kosten übersteigen mal schnell den Wert eines Autos (das teuerste Canon-Objektiv liegt so um die 60.000,- €!). Da wird der Anschaffungswert der Kamera schnell zur Nebensache. Ein paar Objektive (ich verwende zur Zeit drei) kosten schnell ein Vielfaches des Kameragehäuses. Dazu kommen Kosten für Einbeinstativ, Dreibeinstativ, Blitzlicht, Filter, Speicherkarten. Zusatzakkus, und, und, und.....Auch eine externe Festplatte zum Sichern der Bilddateien ist unbedingt erforderlich. Man wundert sich, was da an Daten zusammen kommt.

Grundsätzliches
Viele sind erstmal gründlich enttäuscht, wenn sie die ersten Bilder ihrer neuen Spiegelreflexkamera am Bildschirm betrachten! Viel Geld investiert und keine sichtbaren Verbesserungen? Ist ja kaum zu glauben!
Und doch: Genau so ist es! Die aufwändige Technik einer modernen digitalen Spiegelreflexkamera will beherrscht werden. Da nützt es wenig, mit den vorgegebenen Motivprogrammen zu arbeiten. Schon sind viele der eigentlichen Vorteile wieder verloren: Keine Aufnahme im RWA-Format möglich, viele Kamerafunktionen stehen auf einmal nicht mehr zur Verfügung. Also bleibt nichts anderes übrig, als sich sehr wohl mit der Technik auseinander zu setzen. Man muss lernen in den TV-, AV- und M-Programmen zu fotografieren. Also werden wieder viele Fachbücher gekauft, die Kamerabeschreibung hilft da nur bedingt weiter. Folge: Es wird wieder viel Geld und Zeit investiert.
Ich befinde mich gerade auf diesem Wege und weiss, wovon ich rede. Und ich schreibe das in aller Deutlichkeit, um Enttäuschungen vorzubeugen! Mir macht es Freude, mich mit der Technik zu beschäftigen und Vieles auszuprobieren. Ich komme dabei im Jahr locker auf 12.000 Bilder! Man mus es wohl als ein zweites Hobby ansehen, sonst hat es keinen Sinn.

Folgerungen
In deiner Situation plädiere ich ganz klar für die Anschaffung einer Bridge-Kamera. Wenn du möchtest, nimmst du im RAW-Format auf und beschäftigst dich mit dieser Thematik, ansonsten überlässt du der Kamera die Entwicklung und arbeitest erstmal mit den fertigen JPG-Bildern. Außer vielleicht einem zweiten Akku und einer kleinen Fototasche brauchst du zunächst kein weiteres Zubehör. Aufgrund des großen Brennweitenbereiches kannst du gute Portrait- und Landschaftsaufnahmen machen. Die Bedienung ist noch recht anwenderfreundlich. Und vor allem: Die Kosten halten sich noch in einem überschaubaren Rahmen!

Empfehlung
Die Fa. Panasonic bietet auf diesem Gebiet seit etlichen Jahren sehr gute Kameras an. Für deine Zwecke würde ich dir die FZ-50 empfehlen, die du bereits für um die 360,- € im Versand bekommst.

Fazit
Die Bridge-Kamera ermöglicht dir den Einstieg in die Digitalfotografie und bietet bereits deutlich mehr als die einfachen Kompaktkameras. Wenn du diese Technik wirklich ausgereizt hast und möchtest dich immer noch weiter verbessern, dann verkauf deine Ausrüstung wieder und steig in die Welt der "echten digitalen Spiegelreflexkameras" ein.

Bolle, ich hoffe, ich konnte deine schwere Entscheidung mit ein paar Infos unterstützen. Für weitere Fragen stehe ich dir selbstverständlich gerne jederzeit zur Verfügung!:daumen:
  Digital fotografieren
Digital fotografieren
  Gerade die Norwegenangler erleben im Urlaub regelmäüig Dinge, die sie gerne als Foto festhalten möchten. Egal, ob es nun die ungewohnte, wunderschöne Landschaft ist, oder ob es um tolle Fische geht, die in diesen Gröüe zu Hause im Süüwasser auch eher selten an den Haken gehen: Der Wunsch, schöne Fotos mit nach Hause zu bringen ist oft allgegenwärtig!
Aufgrund der Flut der mittlerweile angebotenen Digitalsysteme wird es für Einsteiger immer schwieriger, sich zurecht zu finden.
Gestern stand im Schwesternforum, dem DAF, wieder mal ein Kollege vor der Qual der Wahl.
Bevor man sich Gedanken über ein bestimmtes Modell machen kann, steht zunächst die Klärung des Systems an, mit dem man in Zukunft fotografieren möchte.
Als kleine Entscheidungshilfe hatte ich ein paar Dinge aufgelistet, über die sich ein Einsteiger zunächst mal Gedanken machen sollte.
Vielleicht hilft es hier auch dem ein oder anderen etwas bei seiner Entscheidung weiter, deshalb stell ich auch hier mal eine Kopie meines Beitrages ein:

1. Zielrichtung
Worum geht es dir? Du willst zu deinen herrlichen Berichten auch schöne Fotos anbieten, ein verständlicher Wunsch. Du wirst also vorwiegend sogenannte Portraitfotos machen und die ein oder andere Landschaftsaufnahme.

2. Wohin mit der Ausrüstung?
Da geht es los. Eine Digicam verstaust du unauffällig in deiner Jackentasche. Eine Bridekamera (fest eingebautes Objektiv mit einem sehr groüen Brennweitenbereich) benötigt eine eigene, kleine Tasche. Eine Spiegelreflexkamera erfordert ganz schnell mit dem wachsenden Zubehör einen Rucksack.

3. Nachbearbeitung
Digitalfotos werden vorwiegend im JPG-Format aufgenomment. Das kann jede Digitalkamera, egal ob sie 80,- oder 8.000,- € kostet. Dabei macht die Kamera zunächst ein Bild im RAW-Format. Ein eingebauter Chip in der Kamera entwickelt dann das RAW-Format und gibt das Bild im JPG-Format aus. Fotografen, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, lassen sich nun das ursprüngliche RAW-Format von der Kamera ausgeben und übernehmen anschlieüend die Bildentwicklung am heimischen PC selbst (ich verwende dazu z.B. einen japanischen Highend-RAW-Konverter namens Silkypix). Man kann sich auch als Laie leicht vorstellen, dass ein ausgewachsener PC im Zusammenspiel mit einem guten RAW-Konverter viel mehr aus den RAW-Dateien herausholt, als jeder bereits in die Kamera integrierte Chip. Nur: Das bedeutet viel Einarbeitungszeit, Zeit für die Entwicklung, Kosten für einen guten Konverter (Silkypix liegt z.B. um die 100,- €). Im Grund ist dies bereits ein zweites Hobby, nichts, was man mal eben so nebenbei macht.

Zubehör
Hier werden die Unterschiede gigantisch. Für die Kompaktkamera leistet man sich eventuell einen zweiten Akku, vielleicht noch eine kleine, wasserdichte Box und gut ist. Die Bridge-Kamera bietet da schon etwas mehr: Zwar ist das Objektiv fest eingebaut, aber es gibt Tele- und Makrokonverter, Filter und einiges mehr zum Nachrüsten. Insgesamt ist der Umfang des Zubehörs aber noch überschaubar. Das ist er bei der digitalen Spiegelreflexkamera fast nicht mehr. Allein das Angebot an Objektiven ist schier gigantisch und die Kosten übersteigen mal schnell den Wert eines Autos (das teuerste Canon-Objektiv liegt so um die 60.000,- €!). Da wird der Anschaffungswert der Kamera schnell zur Nebensache. Ein paar Objektive (ich verwende zur Zeit drei) kosten schnell ein Vielfaches des Kameragehäuses. Dazu kommen Kosten für Einbeinstativ, Dreibeinstativ, Blitzlicht, Filter, Speicherkarten. Zusatzakkus, und, und, und.....Auch eine externe Festplatte zum Sichern der Bilddateien ist unbedingt erforderlich. Man wundert sich, was da an Daten zusammen kommt.

Grundsätzliches
Viele sind erstmal gründlich enttäuscht, wenn sie die ersten Bilder ihrer neuen Spiegelreflexkamera am Bildschirm betrachten! Viel Geld investiert und keine sichtbaren Verbesserungen? Ist ja kaum zu glauben!
Und doch: Genau so ist es! Die aufwändige Technik einer modernen digitalen Spiegelreflexkamera will beherrscht werden. Da nützt es wenig, mit den vorgegebenen Motivprogrammen zu arbeiten. Schon sind viele der eigentlichen Vorteile wieder verloren: Keine Aufnahme im RWA-Format möglich, viele Kamerafunktionen stehen auf einmal nicht mehr zur Verfügung. Also bleibt nichts anderes übrig, als sich sehr wohl mit der Technik auseinander zu setzen. Man muss lernen in den TV-, AV- und M-Programmen zu fotografieren. Also werden wieder viele Fachbücher gekauft, die Kamerabeschreibung hilft da nur bedingt weiter. Folge: Es wird wieder viel Geld und Zeit investiert.
Ich befinde mich gerade auf diesem Wege und weiss, wovon ich rede. Und ich schreibe das in aller Deutlichkeit, um Enttäuschungen vorzubeugen! Mir macht es Freude, mich mit der Technik zu beschäftigen und Vieles auszuprobieren. Ich komme dabei im Jahr locker auf 12.000 Bilder! Man mus es wohl als ein zweites Hobby ansehen, sonst hat es keinen Sinn.

Folgerungen
In deiner Situation plädiere ich ganz klar für die Anschaffung einer Bridge-Kamera. Wenn du möchtest, nimmst du im RAW-Format auf und beschäftigst dich mit dieser Thematik, ansonsten überlässt du der Kamera die Entwicklung und arbeitest erstmal mit den fertigen JPG-Bildern. Auüer vielleicht einem zweiten Akku und einer kleinen Fototasche brauchst du zunächst kein weiteres Zubehör. Aufgrund des groüen Brennweitenbereiches kannst du gute Portrait- und Landschaftsaufnahmen machen. Die Bedienung ist noch recht anwenderfreundlich. Und vor allem: Die Kosten halten sich noch in einem überschaubaren Rahmen!

Empfehlung
Die Fa. Panasonic bietet auf diesem Gebiet seit etlichen Jahren sehr gute Kameras an. Für deine Zwecke würde ich dir die FZ-50 empfehlen, die du bereits für um die 360,- € im Versand bekommst.

Fazit
Die Bridge-Kamera ermöglicht dir den Einstieg in die Digitalfotografie und bietet bereits deutlich mehr als die einfachen Kompaktkameras. Wenn du diese Technik wirklich ausgereizt hast und möchtest dich immer noch weiter verbessern, dann verkauf deine Ausrüstung wieder und steig in die Welt der "echten digitalen Spiegelreflexkameras" ein.

Noch eine Anmerkung für die Norwegenfahrer:
Salzwasser, und dieses befindet sich am Meer auch zu Genüge in der Luft, ist für jede Kamera gefährlich. Ein entsprechender Umgang (wasserdichter Schutzbehälter) ist daher unerlässlich, will man lange Freude an der hochwertigen Elektronik haben!
 



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